Babylon

Michael Perkampus
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Rodriguez und das Taboo (ouden eieron)

Januar 07, 2008 Von: michael perkampus Kategorie: babylon, psychologie Noch keine Kommentare →

Rodriguez, der sich stürmend gen Adams Domizil rettet und etwas später spurlos verschwindet, hat ein Taboo gebrochen und wurde dadurch selbst taboo. Um dies zu erläutern, müssen wir uns das Taboo, das ein polynesisches Wort ist und das ins Deutsche nicht zu übersetzen ist, etwas genauer betrachten. Da lesen wir in der Encyclopaedia Britannica die Erklärung des Anthropologen Northcote W. Thomas, ein Taboo umfasse streng genommen nur a) den heiligen (oder unreinen) Charakter von Personen oder Dingen, b) die Art der Beschränkung, welche sich aus diesem Charakter ergibt und c) die Heiligkeit (oder Unreinheit), welche aus der Verletzung dieses Verbots hervorgeht. Das Gegenteil von tabu heißt im polynesischen „noa“, was „gewöhnlich“ oder „gemein“ bedeutet. (more…)

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Phantastik

Februar 08, 2007 Von: michael perkampus Kategorie: apercus 1 Kommentar →

Das Bewußtsein um die Aspekte des Nächtlichen, Abseitigen und Unheimlichen reicht weit ins 18. und 19. Jahrhundert hinein und wurde in der Epoche der Romantik, man möchte fast sagen, geboren als eine antiaufklärerische und schwärmerische Suche. Soweit die Klischees. In Wahrheit formulierte diese literarische Bewegung aber keinen radikalen Bruch mit der Aufklärung, sondern bereicherte diese noch um den Zusatz produktiver Zweifel an einer vollständig rationalen-diskursiven Durchdringung der Welt. (more…)

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