Babylon

Michael Perkampus
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Zu Litblogs: Hartmut Abendschein

März 03, 2008 Von: michael perkampus Kategorie: netz 1 Kommentar →

Es scheint in jenen Tagen nicht viel los zu sein mit den literarischen Bloggern. Dafür aber sind die Macher von Litblogs.net mit einem unermüdlichen Eifer der Sache gegenüber angetan, der, wenn man diese Arbeit nicht direkt unterstützen kann, so doch einen Support in Form eines Hinweises verdient.
Bedenken wir - ob wir das hören wollen oder nicht: in uns liegt ein Pioniergeist bar; diese Gelegenheit mit einem Schulterzucken abzutun wäre elend.

Blogs: neue Möglichkeiten für die Literatur
Hartmut Abendschein im Interview

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April, Siebenundzwanzig, Sieben

Juni 27, 2007 Von: michael perkampus Kategorie: leuchtspur Noch keine Kommentare →

12.47

Nachdem feinen Sit-In gestern mit Markus A. Hediger nun auf dem Weg nach Bern zu Hartmut Abendschein, auf den ich nun doch sehr gespannt bin.
Diese hierübers scheinen dann wirklich eine wunderbare Gesprächskajüte abzugeben. Und was den Durst betrifft, lieber Hartmut, so muss man sich da keine Gedanken machen; so manches Mal trinke ich nur ein einziges kleines Fässchen.

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April, Achtundzwanzig, Sieben

April 28, 2007 Von: michael perkampus Kategorie: leuchtspur Noch keine Kommentare →

03.09

Aus dem Spiel Fang den Zug zurückgekehrt. Um 22 Uhr Bern verlassen, um die 2.40 std. Fahrt auf den Buckel zu nehmen, durch eine Baustelle in eine Grünwaldsche Odysee geschlüpft und somit in Zürich den Anschluss versäumt. Irgendein Ziel Richtung Wattwil gewählt, in Rapperswil keinen Zug mehr, dafür allerdings irgendeinen Nachtbus sehr viel spät, wie das neudeutsch gesagt wird, zwei kleine Kiffer wollten mich als Kunden gewinnen, ich machte ihnen Hoffnung. Wenn jemand Interesse hat, ich habe die Telefonnummer.
Der allerallerallerletzte Bus kommt dann auch noch sehr viel später als sehr viel spät und rappelt eine Fastnachtskolonne durch die Provinz, zumindest schien irgendwo ein Fest zu sein, der Sauerstoff wird mir eng und ich muss, wie meistens in der Schweiz, hässliche Frauen ertragen. Kein Land dieser Erde verfügt über so viele unrentable Venen… hahaha, ich meine natürlich Venusinen, nein, wie könnte ich: Venüsse. Ein unfassbares Phänomen.

Hartmut Abendschein
war dann, ich habe es nicht anders erwarten wollen und erwartet, tatsächlich das noch ausstehende Puzzle in einem Karussell neuer Möglichkeiten und Wunder. Ich wurde sehr höfisch behandelt und von Beizenbier siedelten wir italienisch um und pizzten sehr gut. Den Schnabel bekam von uns niemand zu.

Nun denn dem entgegen, das wir da im Reagenzglas haben!

14.22

Ich denke schon (auch was die Begrifflichkeit eines Phantastischen Realismus betrifft, dass Literatur wunderbar zu sein hat, dass eine Literatur ohne das Wunderbare stinkt. Vor einer losgelösten Phantasie gab es zu allen Zeiten Angst, nichtgeachtet dessen, dass die Inseln der Phantasie auch das Exil bietet gegen die Schreckschrauben des angenommenen Realismus (vom Naturalismus ganz zu schweigen). Dabei wird meist vergessen, dass der Realitätsbegriff nichts anderes ist als das Fließen wahrgenommener Energien, die dann in einem festen Körper erstarren. Es gibt eine notwendige Realität, die allerdings nur unserer Kommunikation dienlich sein kann und diese bezieht immer! das phantastische Element mit ein. Doch Realität muss begründet sein, weil sie ernst genommen, phantastisch ist. Eine Welt, die wir uns einbilden, entsteht. Eine Welt, die wir beobachten, ist.

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Nicht angereist

März 31, 2007 Von: michael perkampus Kategorie: leuchtspur Noch keine Kommentare →

16.20

Es ist natürlich unsäglich, dass ich nicht einmal etwas so einfaches wie eine Zugfahrt nach Bern hin bekomme. Müsste man darüber reden, erschienen die Details wie aus einem Trickfilm entlehnt.
Ich hätte gerne Markus A. Hediger und der Übergabe des Isla-Volante-Literaturpreises beigewohnt, zumal ich dort ebenfalls Hartmut Abendschein hätte treffen können.
Die Details verschweige ich jetzt, sie sind nicht zum aushalten.

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