der herr, der da am 21. märz 1763 in wunsiedel, das den landkreis im fichtelgebirge abgibt, dem auch ich entnommen, als paul friedrich richter geboren wurde, war ein rechter biersäufer - eigentlich der biergeselligste dichter, den man in deutschen landen begegnen konnte - und fabelte sehr für jean-jacques rosseau (das war zur damaligen zeit ja gar nicht anders usus, wollte man ein weltenwelpen sein und nicht nur ein teutscher trottil; dieser rosseau, der in seinen confessions gar sehr für die onanie schwärmte, bei der man zur damaligen zeit noch davon ausging, sie schwäche die gesundheit und führe zu rückenmarksverlust - und ein exhibitionist gewesen, der sehr oft den mädchen seinen schwanz und seinen arsch zeigte), weshalb er sich dergleich JEAN-PAUL nannte. nicht der schaufreude wegen, darf man annehmen. man weiss ja, dass rosseau noch andere vorzüge hatte, als jene, die halbe weiberschaft zu erschrecken.
Jean-Paul, dessen verschlungenes, zusammengekleistertes romanwerk definitiv nicht zur romantik zu zählen ist (in seiner arbeit gab es kein absolutes Ich), rückt dennoch erstaunlich nahe an das eines anderen franken, von dem ich jederzeit mehr angetan bin: E.T.A. HOFFMANN, der ja gar nicht weit, in bamberg, herumlungerte. man möchte sich sogleich fragen, ob die franken nicht im allgemeinen zum skurrilen und grotesken neigen, denn auch wenn ich mich freilich nicht an die beiden herrschaften heranrücken kann, steht doch ausser frage, dass auch mein werk von absurden geschehnissen erfüllt ist, das meiste davon ist nicht allein mit der modernisierung der literatur zu erklären. vielleicht aber mit der urromantischen landschaft per se: den fränkischen wäldern und gebirgszügen.
während nun COI im fichtelgebirge beginnt, über den schwarzwald hin nach strassburg humpelt, um sich nicht allein in babylon der liebe und der ausschweifenden heiligen hurerei hinzugeben, ist es mir gegenwärtig bei strafe nicht vergönnt, das deutsche reichsgebiet zu betreten, was ein grosses hindernis darstellt, wollte ich doch die schauplätze von COI fotografisch festhalten. selbstredend habe ich bilder, jedoch nicht in aller detailtreue, die mir vorschwebte. so muss ich auf den badeweiher im leuthenforst verzichten, wo die legende vom schnackelhupfer geht und wo einer der protagonisten schliesslich ersäuft.
der schnackelhupfer ist die geschichte eines exhibitionisten (und es ist freilich nicht rosseau, der da schwanzschwingend durch die fränkischen wälder hetzt) - und wäre das an sich noch recht lustig vorzustellen, vergeht die lächerlichkeit schnell, wenn ich sage, dass es sich dabei ebenfalls um den fiebermann nebukadnezar handelt (der ja identisch mit dem liederdieb gezeichnet sein wird) - ein schwärendes ungeheuer mit abfallenden hautfetzen und reichlich wundbrand, den nur eine schlechte magie noch auf den beinen hält, lange bevor adam babylon zum ersten mal betritt, um seine myrrha zu suchen und - vielleicht - zu finden.
natürlich ist der badeweiher, der an sich nur einer der kleinen fischweiher im wendenhammer ist, nicht gerade ein markum des fichtelgebirges; anders verhält es sich da schon mit dem mysteriösen leuchtmoos auf der louisenburg (ich werde in COI den altgedienten namen LUXBURG wieder aufnehmen - jenem schauerlichen ort, von dem noch zu sprechen sein wird), das auf der ganzen welt einmalig ist.
adam wird das leuchtmoos erreichen, aber nicht dort, wo es eigentlich zu finden ist: am felsenlabyrinth der louisenburg.
warum er es überhaupt sucht, ist eine andere geschichte - und sie hat etwas mit der zeit zu tun, die ja zu überbrücken ist. wie die meisten menschen wissen, gibt es babylon nicht mehr. wir können uns nicht ins flugzeug setzen und dort ein hilton mit pool beziehen, um am nächsten tag mit dem bus vor den marduk-tempel gekarrt zu werden - tagsüber - denn am abend vertreiben wir uns die zeit mit den huren der mylitta und atmen jene dämpfe ein, die unsere spermaproduktion in eine eimerladung gelee verwandeln wird, die durch den raum spritzt.
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