12.19
Die letzten Tage am Hahn. Ein weiterer Erzähler mischt sich ein, eine distanzierte Kamera, die komplementär zur vergangenen Jetztschau agiert, nicht deckt, sondern zwischenschiebt.
Der Sonnengott Atum stößt sein Glied in seine Hand, seinen Wunsch erfüllend….
Ich werde jetzt durch Besuchsaktivitäten einige Tage ruhen, zumindest ruhen von diesem Sog, der mich oft weit in der Zeit zurückträgt.
Dabei ist mir das süffisante Vorwort, für eine Komödie gut geeignet, nicht mehr gut genug. Gerade der Wechsel in das von mir aufgefundenen Manuskripts von Morpheus Eisenstein, der dann, gesprochen nach seiner Natur, zitiert wird, wobei ich mir vorstelle, dass ich den oben erwähnten Erzähler mime, was - das ist einleuchtend - so nicht funktionieren kann, stellt sich als problematisch dar.
Die Form wabert und wogt wie ein Meer, das ist gut, sie hält sich nicht an lineare Abläufe - das ist sehr gut! - Ich gerate tiefer und tiefer hinein und werde zwischen der 1. Fassung, der 2. Fassung, Stoffsammlung, die noch keine Fassung ist, und dem eigentlichen Vorhaben entscheiden müssen.
Auch stelle ich bereits fest, dass sich das ganze Vorhaben für einen Blog problematisch darstellt.
Das alles ist noch zu lösen.
12.32
Ich fange am besten gar nicht damit an, das in Reinschrift zu bringen, was ich heute Nacht, noch ziemlich gehetzt (ich lag bereits zu Bett), niederschrieb, sondern sehe nach dem eingelegten Tafelspitz - ein eigener Kosmos übrigens, mit Wachholderbeerplaneten, Zwiebelringstrassen, einer regelrechten Ursuppe.
Markus A. Hediger für 17.30 angekündigt.
13.07
Podcast-Hörer im vergangenen Monat: 3990. Wie kommts?
22.47
Markus auf der Heimreise. Einiges an Gesprächen mitgeschnitten, anderes bleibt derzeit noch unter Verschluss und schwelt unter der Oberfläche - sehr konstruktive Ineinanderflechtungen.
Nicht nur dass ich es sehr genossen habe, mit Markus zu parlieren, haben wir auch Nägel in Köpfe gemacht.
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markus a. hediger