Das zweite Kapitel, das manche noch als Wolf aus Erz in Erinnerung haben, beginnt mit einigen Gedankenexperimenten, die den linearen Beginn des Romans bezeugen.
Angelegt wurden die ersten Hinweise bereits im ersten Kapitel, Zimmer 16
Und wenn die Liebe ihn wollte, würde sie sich auf ihn stürzen, noch kreiste sie unnütz über den Köpfen der spielenden Kinder, als wäre sie sich nicht schlüssig, wen sie sich als Beute erwählen sollte. Doch diese Frage war längst geklärt. Das Raubtier wurde gerufen und zog nicht von selbst los.
Es hatte nicht erst mit dem Gesicht in den Wolken begonnen, als ich elf Jahre alt war und die Fassungslosigkeit mich einholte. Ich nahm es an, ich hatte stets nach einem ersten Kapitel gesucht, doch es war nicht richtig. All das war schon immer da. Von Anfang an. Ich glaube, keiner kam davon. Der Wolf hat sie sich alle geholt. Natürlich habe ich bis auf wenige Ausnahmen keine Beweise, aber irgend etwas in mir ist sich dessen sicher. Wegen mir. Sie starben alle wegen mir; weil das, was das Summen und diesen Druck auslöste, wegen mir in diesen Ländereien jagte.
Ich möchte nun eine kurze Erläuterung über den Wolf aus Erz abgeben, die im Roman selbst so nicht angelegt ist, die sich aber meiner Meinung nach als wesentlich erweisen könnte, um die Tiefenschicht der Wolfsymbolik zu erfassen. (more…)
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