Archiv für die 'sentenzen' Kategorie

Feb 26 2008

Selbstausdruck

Eingestellt von michael perkampus in sentenzen

Es wird immer Literatur geben, aus dem einfachen Grund: Poesie ist Selbstausdruck und der Mensch wird sich niemals verschweigen können. Laut-geben gehört zu den menschlichen Urformen. Man kann es also sagen: Grunzen ist der erste Ausbruch der Literatur, so wie Scheißen der erste für die Bildhauerei und am Strand verbluten der erste Ausbruch der Malerei ist.

- gesprächsfetzen -

Tags:

Ein Kommentar

Jan 19 2008

Haarehe

In jedem Mädchenhaar zur Nacht die Rehe spähen auf den zarten Hals hinab, verschwinden dann zum Schlaf im schönen Dickicht wieder.

Tags: • •

Kein Kommentar

Dez 22 2007

poetik I

Eingestellt von michael perkampus in sentenzen

Unbändiges Zutrauen zur poetischen Produktivität als eine grenzenlose, freie Ausdrucksbestätigung, die allen irrationalen Zuflüssen, bis zur Halluzination und zur Willkür des Zufalls, offen sein darf, weil sie zu einem wesentlichen Teil auf archaischen Schaltungen unserer Psyche beruht.

Tags:

Kein Kommentar

Nov 24 2007

Stadt-Fremde

Eingestellt von michael perkampus in sentenzen

In einer Stadt, in der man nichts hat, ausser zu wissen, dass sie darin lebt; - man selbst besucht sie nur.

Tags: •

Kein Kommentar

Sep 30 2007

Zwei Dinge

Eingestellt von michael perkampus in sentenzen

Ein Prosalappen und ein Gedicht sind in etwa identisch mit Bier und Korn.

Tags:

Kein Kommentar

Sep 24 2007

September, Vierundzwanzig, Sieben

Eingestellt von michael perkampus in leuchtspur, sentenzen

band.gifmy lovlingsband zumindest eine von wo zwei sich finden schallt das schallalah wie in shangri-la eben nicht keine frage sagen sie’s mir kommt schon etwas näher heute der klüngel kapiern se nich, oder? wurscht, sind fitz und fotz, klar, ne? fitz an der battery und fotz an dem zu quetschendem. klar: she struck his sack ans squeeze his pee

elevator3.gifblutsuppe - so viel hatten die zwillinge und die mammi gar nicht intus. kann man nur vermuten: holla, sei symbolischig. verhält sich anders wie mit einer leber, die aus dem frisch erlegten hirsch geschnappelt werden muss und zuckt noch wie ein fisch und will gleich - glitsch sich wegger - runter auf waldboden, wo die kuseln rumpfen - aber schnell des jägers hand, viel schneller als der leber glitsch, schon ist’s gut, schon schmeckt’s dem gaumen

vortex.jpgcruising in amerika in also einer waschmaschine des teufels, der, man weiss es längst, eine kuhle sau ist, so richtig locker - aber vorher muss man von der strasse ab

Tags: •

Kein Kommentar

Sep 23 2007

mund

Eingestellt von michael perkampus in sentenzen

gestern war ein mund viel wert es gab ihn in unterschiedlichen sorten salzig

Tags:

Kein Kommentar

Jun 13 2007

sonnen lecken

Eingestellt von michael perkampus in sentenzen

dich zu lieben ist wie sonnen lecken

Tags:

Kein Kommentar

Mai 23 2007

Reagenzaktion

Eingestellt von michael perkampus in sentenzen

Aus der Deformation erwächst die Expression.
Der Künstler muss das Reale verzerren. Realität irrt immer, ist Irritation.

Keine Tags

Kein Kommentar

Mai 16 2007

Tränen

Eingestellt von michael perkampus in sentenzen

Eine Träne wiegt 15 Milligram.
Frauentränen sind ein halbes Grad wärmer als Männertränen.

Keine Tags

Kein Kommentar

Next »