Artikel der Kategorie ‘l-irr-ick’
Quart
I.)
Wer bist du wenn aber nicht Aktor
Wie -o-der Ton
im Kreis steht alles, die Höhle, aus der
alles rinnt
Ein Tamarinden Esser König
hinunter zu seinem Volk, dem saftig
ist, dem vage ahnt
dass es der Saft des Königs ist
und trägt auch seine Barken
auf seinem dicken Fluss – so völlig angerührt
mit Zucker (more…)
Timber - 8. Geh nicht fort
Man muß wissen: Der Träumer wurde nicht mehr gesehen
Man muß denken: Der Träumer floh
Man muß wissen: Der Träumer trägt nun eine Narbe
Man muß denken, daß es nichts ausserhalb gibt
Dann kann man folgende Stimme entstehen lassen,
vielleicht spricht sie der Bach:
Geh nicht fort in dieser Stille, die geschaffen
Am Horizont die Perspektive zu betrachten
Talgemünd und Augenbogen
Geh nicht fort durch wallend Nebel
Sehnsuchtsmesser stechen dort
Gehst du fort, nimm den Gedanken
Aus den Furchen dieser Nacht
Und halte Blüten vor dir her
Sie schützen grob auf diesem Weg
Geh nicht fort wenn ich dich brauche
Geh nicht fort wenn du es musst
Gehst du fort, bedenke Quellen
Gedanken speisen sich von ihr
Träume sind ein Ort der Weisheit
Manches Glück ward dort betrachtet
Wie ein Bild das sich bewegt
-Das hat der Bach gesprochen.
-Der Bach? Nein. Ihre Seele wars.
Timber - 7. Der gezeichnete Träumer
Sternsplitternd zerbirst die Pforte
Rasend durch die endlose Nacht
Hervorgetummelt übertritt
Der Zorn der Zeit die Schwelle
(Die Gesichter erblinden)
-Ich sehe ihn nicht mehr.
-Ich sehe ihn nicht mehr.
Ich weiß nicht mehr in welcher Folge
Nun die Dinge vor sich gingen
Gab einen Sturm
Gab einen Winter
Mit Schnee die Blumen eingedeckt
Mit Eis die Luft durchwebt
Aus kalten Nüstern blies der Nebel
Den man gern - Vergessen – nennt
Sie jagten über Taumelburgen
Einzufangen den, der schon
In ihre Welt entglitten war
Im Holz, im edlen Wiesengrund
Zerbarst die Nacht aufs Neue
Den der sie sah
Den, der sie ganz erkannte
Den, der sie aus den Blumen rief
dem Herzen nicht entließ
Durch reißende Spreißel
Spreißelndes Reißen
Narben gewähren der Haut Fetzentage
Wenn Weltzerwürfnisse wedelnd wenden
Wurmsonden, Liebherzen und Traumkadaver
Die Gesichter befreien sich aus Magnesiumgefängnissen
-Wir, die beobachtenden Augen
Sind die Zeugen, nicht berichten
Wir und nicht handeln wir
Nicht drängen wir dem Ende zu.
-Nicht chronisieren wir ekstatisch
Tanzen nicht, wenden uns nicht
Ab der Szenerie in Mähren
Aufgeschrieben sind auch wir.
Die Gesichter, zwei Gesichter, Dual
Nicht wahr? -erweitern sich um den Geruch
-Orchidee, du Königin der Strunke
Duftest Schmerz hinaus
Und webst Herbarien herbei.
Das Schwert des Wortes richtet
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