Babylon

Michael Perkampus
Subscribe

Artikel der Kategorie ‘l-irr-ick’

Timber - 15. Der Einsiedler von L’abyr (Die Glyphen von L’abyr -6-)

Februar 17, 2008 Von: michael perkampus Kategorie: l-irr-ick Noch keine Kommentare →

Beobachter:

Ich beobachte stumm Welten
Aus Seelenfenstern heraus
Und schreibe Chronicen
Mit dem Finger ins Wasser
(more…)

Tags:

Timber - 14. Mondbaum (Die Glyphen von L’abyr -5-)

Februar 16, 2008 Von: michael perkampus Kategorie: l-irr-ick Noch keine Kommentare →

Im Vollkornlicht reißt unter der Decke
Der Nacht ein blankes Licht hervor
Den Hain bewirft ein helles Rinnsal
Teilt sich nun von Baum zu Baum
(more…)

Tags:

Timber - 13. Der verkommene Palast (Die Glyphen von L’abyr -4-)

Februar 14, 2008 Von: michael perkampus Kategorie: l-irr-ick Noch keine Kommentare →

Wenn man fortzweigt ab vom Wege
Dräut ein Vielgemäuer auf dem Berg
Sieht man nicht von dort man geht
Aber spürt ein Unheilmassiv kühlen (more…)

Tags:

Timber - 12. Schattengroteske im Wildschiff (Die Glyphen von L’abyr -3-)

Februar 13, 2008 Von: michael perkampus Kategorie: l-irr-ick Noch keine Kommentare →

Abendstatt um lichtes Schloß
Gelegen in der Armut
Blanker Knochen Fahlgesichter
Rüpelwein rinnt blanker Kehlen
Wegwärts und davon (more…)

Tags:

Timber - 11. Geburteneiland - Weltgewerde (Die Glyphen von L’abyr -2-)

Februar 11, 2008 Von: michael perkampus Kategorie: l-irr-ick Noch keine Kommentare →

Ein Geist kann sich im Fieber winden
Lang bevor etwas entsteht
Von Geist umwebt sind Dimensionen
Nichtgestaltet Lichtfragment
Impulse aus dem Lendenhaus
Zerrbildern diese neue Welt (more…)

Tags:

Timber - 10. Die Rinde (Die Glyphen von L’abyr -1-)

Februar 10, 2008 Von: michael perkampus Kategorie: l-irr-ick Noch keine Kommentare →

Nautiker senden Depeschen, du weißt, wohin
Sagte es dir zwischen Marmor und Stangen
Hinausgeschallt, die Wangen glühend
Augen steinern auf Punkte gerichtet
„Du weißt wohin“, und wiederholt
Plagt mich dein Lächeln rosenrot (more…)

Tags:

Quart

Februar 09, 2008 Von: michael perkampus Kategorie: l-irr-ick 7 Kommentare →

I.)

Wer bist du wenn aber nicht Aktor
Wie -o-der Ton
im Kreis steht alles, die Höhle, aus der
alles rinnt
Ein Tamarinden Esser König
hinunter zu seinem Volk, dem saftig
ist, dem vage ahnt
dass es der Saft des Königs ist
und trägt auch seine Barken
auf seinem dicken Fluss – so völlig angerührt
mit Zucker (more…)

Keine Tags

Timber - 9. Die erste Nacht

Februar 09, 2008 Von: michael perkampus Kategorie: l-irr-ick Noch keine Kommentare →

Sie starb in deiner Welt weil du erwacht bist
Stirb du in ihrer, schlafe ein
(more…)

Tags:

Timber - 8. Geh nicht fort

Februar 07, 2008 Von: michael perkampus Kategorie: l-irr-ick Noch keine Kommentare →

Man muß wissen: Der Träumer wurde nicht mehr gesehen
Man muß denken: Der Träumer floh
Man muß wissen: Der Träumer trägt nun eine Narbe
Man muß denken, daß es nichts ausserhalb gibt

Dann kann man folgende Stimme entstehen lassen,
vielleicht spricht sie der Bach:

Geh nicht fort in dieser Stille, die geschaffen
Am Horizont die Perspektive zu betrachten
Talgemünd und Augenbogen
Geh nicht fort durch wallend Nebel
Sehnsuchtsmesser stechen dort

Gehst du fort, nimm den Gedanken
Aus den Furchen dieser Nacht
Und halte Blüten vor dir her
Sie schützen grob auf diesem Weg

Geh nicht fort wenn ich dich brauche
Geh nicht fort wenn du es musst

Gehst du fort, bedenke Quellen
Gedanken speisen sich von ihr
Träume sind ein Ort der Weisheit
Manches Glück ward dort betrachtet
Wie ein Bild das sich bewegt

-Das hat der Bach gesprochen.
-Der Bach? Nein. Ihre Seele wars.


Download

Tags:

Timber - 7. Der gezeichnete Träumer

Februar 06, 2008 Von: michael perkampus Kategorie: l-irr-ick Noch keine Kommentare →

Sternsplitternd zerbirst die Pforte
Rasend durch die endlose Nacht
Hervorgetummelt übertritt
Der Zorn der Zeit die Schwelle

(Die Gesichter erblinden)

-Ich sehe ihn nicht mehr.
-Ich sehe ihn nicht mehr.

Ich weiß nicht mehr in welcher Folge
Nun die Dinge vor sich gingen
Gab einen Sturm
Gab einen Winter
Mit Schnee die Blumen eingedeckt
Mit Eis die Luft durchwebt
Aus kalten Nüstern blies der Nebel
Den man gern - Vergessen – nennt

Sie jagten über Taumelburgen
Einzufangen den, der schon
In ihre Welt entglitten war
Im Holz, im edlen Wiesengrund
Zerbarst die Nacht aufs Neue

Den der sie sah
Den, der sie ganz erkannte
Den, der sie aus den Blumen rief

dem Herzen nicht entließ

Durch reißende Spreißel
Spreißelndes Reißen
Narben gewähren der Haut Fetzentage
Wenn Weltzerwürfnisse wedelnd wenden
Wurmsonden, Liebherzen und Traumkadaver

Die Gesichter befreien sich aus Magnesiumgefängnissen

-Wir, die beobachtenden Augen
Sind die Zeugen, nicht berichten
Wir und nicht handeln wir
Nicht drängen wir dem Ende zu.

-Nicht chronisieren wir ekstatisch
Tanzen nicht, wenden uns nicht
Ab der Szenerie in Mähren
Aufgeschrieben sind auch wir.

Die Gesichter, zwei Gesichter, Dual
Nicht wahr? -erweitern sich um den Geruch

-Orchidee, du Königin der Strunke
Duftest Schmerz hinaus
Und webst Herbarien herbei.

Das Schwert des Wortes richtet


Download

Tags: