Mai 05 2008

Mai, Fünf, Acht

Hingewortet von michael perkampus at 01:52 und abgelegt in leuchtspur

Zunächst wollte ich den Nachtkrapp allen Ernstes als ein ganzes Stück zu den Tonwerken stellen, bis mir klar wurde, daß man das unmöglich aushält.
Ich liebe diese sperrige Sprache (die für mich bisher nur in den Gedichten derart funktionierte, nie jedoch in der Prosa), die in dieser Art nur im Deutschen umsetzbar ist, man muß sie beinahe mit zwei Zungen sprechen.
Natürlich habe ich diese ersten beiden Teile recht extrem umgesetzt - und es hat mich nicht wenig selbst erheitern können. Abgesehen davon hatte ich während des Sprechens von Nachtkrappens Abendstund vor Zuckerschlündern einen Hustenanfall und wäre beinahe erstickt. Man kann durchaus sagen, daß diese vier Minuten auch körperliche Arbeit waren.

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