April, Achtzehn, Acht
Man kann sagen, daß es da eine Wand gab. Keiner gab die Wand zu, aber sie stand da. Berührt man sie, sieht man, daß sie gar nicht dick ist, man kann sie nieder-reden, durch Sprache umblasen. Das Erkennen wiegt mehr als eine Wand, die einfach nur zwischen etwas geschoben wurde. Die Wand aus Nebel, Nebel gerinnt, wird Wand…
Rechtzeitig, so scheint es mir, kann doch alles noch geschehen. Gestern geschah etwas. Der Nebel lichtete sich, die Wand - man sah es - war plötzlich keine mehr. Haben wir Zeit vertrödelt? Ja, haben wir, aber das macht nichts; seit gestern macht das nichts mehr. Wichtiger ist Jetzt. Es gibt viel zu tun und ich will es auf gar keinen Fall alleine tun - das Viele, das ich auch gar nicht alleine tun könnte.


