Archiv von Februar, 2008

Feb 29 2008

Die Machung des Uhrenträgers 1

Eingestellt von michael perkampus in film und musik

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Feb 29 2008

Februar, Neunundzwanzig, Acht

Eingestellt von michael perkampus in leuchtspur

schloss.jpg

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Feb 29 2008

Tendenzen 30- Der Zufall

Eingestellt von andre thom in tendenzen

tendenzen

„Am 2. Januar 1835 starb Lazarus Morell an einer Lungenentzündung“

Jorge Luis Borges – Der grässliche Erlöser Lazarus Morell

Abseits der so oft betrampelten Pfade des Erzählens gibt es jene eigensinnigen Geschichten, die hinter ihrem letzten Satz, einem Prisma gleich, ganze Spektren an Geschichten auszubreiten imstande sind. Weiterlesen »

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Feb 28 2008

Wir sind raus aus Bagdad

Eingestellt von markus a. hediger in rio rumble

rio rumble

1

Will man in Rio von einem Quartier in ein anderes gelangen, führt der Weg unweigerlich an einer der mehr als 700 favelas (oder „comunidades“ wie sie heute politisch korrekt genannt werden wollen) vorbei, die von den vielen Hängen in die Stadt hinab wachsen. Immobilienpreise richten sich erst in zweiter Linie nach Bausubstanz und Verkehrsanbindung. Überwindet eines der Slums eine Strasse und frisst es sich durch Häuserreihen und Geschäftspassagen in die Nachbarschaft, purzeln die Preise. Weiterlesen »

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Feb 27 2008

Februar, Siebenundzwanzig, Acht

Eingestellt von michael perkampus in leuchtspur

Der Nachtkrapp entsteht ja nun auch eher aus dem Armgelenk und nebenher. Da kann ich schon sagen, dass es ein Spiel ist, das einfach selber werden wollte. Mit einem Blanc oder Noir zu arbeiten, ist mir ja beinahe schon ein elementares Stilmittel geworden, aber nie schwebte mir ein Mosaik vor Augen, wie es mir diesmal nicht wenig Spass macht. Zunächst sollte die Rubrik “Nachtkrapp” eine Art Nocturnenkammer werden. Der Krapp selbst, den ich vielleicht so beschreiben würde:

Name: Nachtkrapp (eigentlich Teufelsdröck)
Herkunft: Graupelheim, hält sich aber überwiegend in Österreich auf Weiterlesen »

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Feb 27 2008

Erklärungen

Eingestellt von michael perkampus in short cuts

Es ist schon wahr: am besten, man erklärt überhaupt nichts. Man sagt lieber noch nicht einmal Guten Tag, nicht: ich erkläre Ihnen mal den Tag - er ist gut! Man müsste das mehr auseinandernehmen und sich nicht nach dem ganzen Tag, sondern nach dem Wetter grüssen. Weiterlesen »

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Feb 27 2008

Nachtkrappens Grenzscharmutzierer

Eingestellt von michael perkampus in nachtkrapp

Noch während wir den Mauern nahten, sprach uns eine Stimme an, die zu einem Halbschatten gehörte, und der sich vornehmlich entgegengesetzt seinem Träger bewegte. Weiterlesen »

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Feb 26 2008

Selbstausdruck

Eingestellt von michael perkampus in sentenzen

Es wird immer Literatur geben, aus dem einfachen Grund: Poesie ist Selbstausdruck und der Mensch wird sich niemals verschweigen können. Laut-geben gehört zu den menschlichen Urformen. Man kann es also sagen: Grunzen ist der erste Ausbruch der Literatur, so wie Scheißen der erste für die Bildhauerei und am Strand verbluten der erste Ausbruch der Malerei ist.

- gesprächsfetzen -

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Feb 26 2008

Kaskade (Bildsturm hypnotischer Interferenz)

Eingestellt von michael perkampus in l-irr-ick

a, Kaskade

Es gab einen Kreis und den habe ich
ununterbrochen im Kreis
den ich brach
nachgezeichnet, weil ich
das Ende suchte, von
einem möglichen Ende in meiner
Hand an dir
nachgezeichnetes Schiff
deiner Brüste wie der Lippen Weiterlesen »

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Feb 26 2008

Die Minnebriefe VI

Eingestellt von michael perkampus in leuchtspur

Man fliegt, man sagt, dass man fliegt, aber in Wirklichkeit rast man dem Ende entgegen. Das Ende, an dem alle Worte nichts mehr taugen, an dem Versprechungen Drohungen werden. Man weiß nicht, was man gibt, wenn man gibt, wohin man es gibt. Man weiß nicht, wo die Straße endet. Vielleicht war sie viele Meilen lang, vielleicht war sie so kurz wie ein Rundweg. Vielleicht war man durch bezaubernde Landschaften gekommen, vielleicht sah man nur in der Ödnis einen Baum, der kein Wasser mehr aufnimmt, weil er in seiner Einsamkeit beschlossen hatte, einfach zu sterben. Dieser Baum, der dennoch aufragt wie entstellt, den niemand beachtet, entschied sich zu verdorren aus Kummer. Schön war er damals mit Blättern, die rauschten, die sangen in Gesellschaft der anderen Bäume, die längst in einen Schrank verwandelt, ihm fort genommen wurden. Und somit ihm alles fortgenommen wurde.

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