November, Achtundzwanzig, Sieben
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Das prophetische Genie sieht ein Ende in jedem Keim. Aus einem Werden entspringt nichts, alles ist bereits Verderbnis. Die denkwürdigen Tage sind jene der Vernichtung. Alles ist zu Ende und das Jahr ist zu Ende und die Zeit sagt, dass man sie vergeudet, sobald man sie beachtet.
Wir sind getrennt von einem jeglichen Ding, unser Bewusstsein generiert nur Halluzinationen, füllt den Leerraum für uns mit unserer Vorstellung. Wir sehen etwas und denken, es sei. Aber nichts von dem, was wir sehen könnten, ist. Wir können nur sehen, wenn wir die Augen schliessen, sobald wir sie öffnen, sind die wirklichen Dinge nicht mehr da, sie werden abgelenkt durch Spinnereien, die uns erscheinen. Es sei denn, was wir sehen, ist schön. Nichts, was Menschenhand vollbringt, ist schön. Wenn wir uns ausgiessen, bekommen wir nichts zurück. Wir müssen uns in die Flüsse werfen.
Dass die Menschen Würmer sind, die sich aus Scheisse selbst modellieren. Dass ich dem Untergang zustimme. Dass die Welt uns einnimmt, die wir selbst erbauten, weil wir die Augen offen halten. Dass die Zeit vergeht und dass sie nutzlos vergeht, nutzlos für das, was wir tun sollten. Dass jeder, der liebt, recht hat sowie jeder, der heilt. Dass dies aber nur gilt, wenn wir die Augen schliessen und die Augen nur öffnen, wenn wir sie auch dann geschlossen halten könne, wenn wir die Dinge ansehen.
Ein jedes Ding existiert nur in Verbindung mit einem anderen Ding. Nur wenn etwas verbunden ist, kann es sein, was es ist, aber es ist nie alleine etwas.
Man schreibt freier, wenn man kein Publikum benötigt, wenn es aber dennoch da ist. Man schreibt, weil andere vor einem geschrieben haben und aus keinem anderen Grund. Man schreibt, weil man ein Radio nicht fragt, warum es Wellen empfängt.
Man liebt, weil man sich vollenden möchte und vielleicht schreibt man über diese Liebe.
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