Ich ziehe ein paar Bücher raus und siehe! was da drinne
Das Bibliothekenspiel, im Stile einer blinden Kuh herumzutappen und sich ein Buch zu schnappen, es zu öffnen und völlig kürlich mit dem Zeigefinger einen Satz zu packen, den dann abzugriffeln und zu kommentieren, was der Sinn so will.
“Da erwachten alle wie aus einer Betäubung, man eilte Franzesko zu Hilfe, er lag totenähnlich da.” - E.T.A. Hoffmann, Das Leben am fürstlichen Hof
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Spiel tot, sieh aus wie tot, so ähnlich muss der Schlaf dir gelten, die Ohnmacht ist ihm durchaus nah. Ohne Leib magst du selbst in einer Fussel großen Platz erkennen, wie ein Gespenst, das den Nebel sich umstreift wie einen Mantel und dort Ruinen beweint, die ganz verlassen -, dort auf den Wanderer wartend, der den Tau sofort erkennt und sagt: Das war mir einer, den ich kannte.
Die Mutter trat heraus, und das Gespräch begann.
“Was macht Mina?” - “Sie weint.” - “Einfältiges Kind! Es ist doch nicht zu ändern!” - “Freilich nicht, aber sie so früh einem anderen zu geben!” - Chamisso, Peter Schlemihl
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Jede Liebe begann in alter Zeit mit dem Schmerz des Kummers, nicht dem anheim zu fallen, den man sich für sein Herz ersann, sondern dem Mammon zugedacht zu werden, dessen Wächter ein ältlicher und kalter Elegant sein kann oder ein verwachsener Stinker, dem das Geld in den Hintern geblasen, das dort nun neben vielen Haaren weiter wächst.
Der Kummer war die Referenz, nun Frau zu sein und nimmer die Geliebte.
“Nun gut”, sagte Grandgousier, “aber welchen Arschwisch findest du denn am besten?”
“Ich bin gleich soweit”, sagte Gargantua; “Ihr werdet es gleich tu autem erfahren. Ich habe mich mit Heu, Stroh, mit Werg, Füllhaar, Wolle und Papier abgeputzt. Aber:
Putz ich den Scheissarsch mit Papier
klebt am Sack die Kacke mir.”
“Was ist den das, mein Säckel”, sagte Grandgousier, “hast du schon so viel gesoffen, dass du reimen kannst?” - Rabelais, Gargantua
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Der gute Schiss ist heilig, weil er ‘därm so faltet, dass man wohl im Hirn mehr Schmalz verspürt und plötzlich in die Klassik find’, da alles muss nach lotrechter Architektur stinken. Hätt’ Aristoteles geahnt, dass seine Poetik die Bereicherung einer jeden Latrine ist, hätt’ er im Güllefass gefaselt, was das Abendland verkehrt.
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