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Zwei Bücher kamen heute mit der Post:
Julio Cortázar - Andrés Favas Tagebuch
Juan Carlos Onetti - Wenn es nicht mehr wichtig ist
Wider meiner Gewohnheit, mich gleich um Julio zu kümmern, schlug ich zunächst den anderen grosser Erzähler des 20ten Jahrhunderts auf: Onetti. Folgender Satz fiel mir auf der ersten Seite entgegen:
Personen, die versuchen, in dieser Ezählung ein Motiv zu finden, werden belangt. Personen, die darin eine Moral finden wollen, werden verbannt. Personen, die in ihr eine Handlung zu entdecken versuchen, werden erschossen.
Grossartiger Onetti. Ich habe noch nicht alles von ihm gelesen.
Beethoven, Streichquartett op. 130. Ein Brocken, der dem Wahnsinn gleicht.
20.38
Ich schreibe wie der Teufel, um die Gedichte, die ich in Mexiko schrieb, ins Skript einzuarbeiten. Alles muss abgetippt werden, sie sind lediglich in eine Kladde geschmiert; aber es sind viele, aberviele.
Hauptwerke darunter, der Namensgeber Evolution der Unnahbarkeit, dann Fledermausgedanken. Ich werde weiter über die Tastatur rasen und hoffe, dass drei Wochen genügen. Mit Koks könnte ich es schaffen, das gelang mir 1993, als ich innerhalb von 34 Stunden Das Symbolon und Katharsis schrieb.
Debussy, Streichquartett, op. 10
20.53
Der Podcast hat gegenwärtig 1331 Hörer. Wenn das nicht… vielleicht sollte ich ein Piratenradio aufziehen.
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