Franz-Anton in den Uhren
1. Versuch, völlig daneben)
Franz Anton betritt die Uhr und begegnet der Holzfee.
“Ich hab das Lied vergesen,” sagt er.
“Das war auch nötig, denn sonst hätte der Liederdieb es aus dir herausgeschnitten. Du bist hier, damit ich es dir wiedergeben kann. Du musst es fortbringen, an einen geheimen Ort. Du darfst es niemanden geben, niemanden darfst du davon erzählen.”
“Und wenn ich es wieder vergesse?”
“Das Lied ist in den Uhren.”
Sie gab ihm einen Code, in welcher Reihenfolge er die Uhren aufziehen muss.
“Einst sangen wir das Lied zusammen, im Mondschein und im Blumengarten. Es war das Band zwischen dir und mir und ist es noch - denn dieses Lied, es ist die Liebe selbst und wenn sie singen könnte, so sänge sie diese Melodie.”
(Ins Manuskript eingearbeitete Fassung:)
Sie sitzt da und alles schrillt, dann will sie wieder etwas sagen. Wo befinden wir uns - wo befinde ich mich. Es ist nicht die Erde.
“Natürlich, Guter!”
Und Du? so denkt er, Du! Ich habe dich im Wald betrachtet. Aus meinen Träumen webte ich dich in die Fasern eines Stammes, der nur ebenso lebendig schien wie jetzt. Ich muss ja töricht sein, im Moos zu schlafen und alle Uhren unbewacht am ersten Tag schon zu verlieren, so wie ich auch das Lied vergessen, das Lied, das ich durch dich mit meinen Lippen pfiff.
“Das war auch nötig, sonst hätte dir der Liederdieb den Leib geöffnet, dich getötet und nichts hätte die Amsel jemals wieder ermuntern können, ihre Töne durch die Luft zu tragen, denn die Amsel imitiert alle anderen Vögel, doch wer sollte ihr vorsingen?”
Das Lied singt eine Amsel?
“Es ist das Lied der Vogelgeister. Wenn die Erde eines Tages still sich durch den Raum bewegt, kein Wind mehr in den Bäumen klettert, kein Vogel mehr ein Liedchen flicht, dann wird die Nacht nicht mehr bedecken, was dem Leben Arges möcht. (und so weiter)
To-Do: Sprachrhythmus ändern, Kitsch etwas zurückschrauben.
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