Die Bücher der letzten Saison

8. Februar 2010

Library Vomit
via: adriess@tumblr

••• Aus verlässlicher Quelle habe ich erfahren, dass längst nicht alle in die Bibliotheken beförderten Pflichtexemplare dort auch verbleiben. In (vermeintlich) unbeobachteten Momenten erleichtern sich die Bibliotheken und geben einen Großteil der Bücher der letzten Saison unverdaut wieder von sich.

Früher

7. Februar 2010

••• In der ersten Klasse erklärte uns die Lehrerin, was das Wort »früher« bedeutet: vor 1945. Früher, sagte sie, gab es Junker und Nazis. (Und im Westen natürlich.) Was war ich froh, dass meine Eltern nicht früher oder im Westen lebten. Sonst wär ich womöglich ein Nazi geworden. Zum Junker, dachte ich, wäre ich nicht geboren.

Sneak-Preview

5. Februar 2010

••• Für die Eiligen und jene, die Schabbes halten und »Die Vorleser« daher heute um 23:00 im ZDF nicht live sehen können – hier ein Preview

Übrigens war mein sehr ausführliches Gespräch gestern und heute mit Ijoma Mangold so inspirierend und bereichernd, dass ich noch sehr lange gern daran zurückdenken werde.

Update: Die vollständige Sendung gibt es hier in der ZDF-Mediathek.

Buchhandel im Jahr 2020

4. Februar 2010

••• Wie wird der Buchhandel im Jahr 2020 aussehen? Diese Frage stellen Arnd Roszinsky-Terjung und Andreas Meyer in der aktuellen Ausgabe des Branchenmagazins »BuchMarkt« (01/2010). Der Beitrag richtet sich an Buchhändler und Verlage, jene, für die das Verständnis des Buches als Ware überlebenswichtig ist. Die Autoren stellen fest, dass es nicht um die Frage geht, wie die Zukunft des Mediums Buch – gegenüber etwa Hörbüchern oder eBooks – aussehen könnte, sondern darum, wie die Buchbranche künftig ihre Kernkompetenz definiert.


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Hoch hinaus

4. Februar 2010

Uptown Tower München
Uptown Tower München

••• Kisten packen. Morgen steht wieder mal ein ungewollter Umzug an. Ich bekomme ein neues Büro in lichter Höhe, im 35. Stock. Dann sitze ich auf schätzungsweise 130 Meter Höhe in der obersten Büroetage des höchsten Gebäudes Münchens. Wenn mir da mal nicht schwindlig wird!

Als das Hochhaus bezogen wurde, bot die Firma Höhenangstüberwindungskurse an. Die waren gut besucht. Der Abschlusstest bestand darin, im obersten Stockwerk ans Fenster zu treten. Die Fassade des Towers ist nämlich komplett verglast, die »Fenster« der Büros also gläserne Wände. Tritt man da heran, kann man über die Schuhspitzen die Autos auf der Straße anpeilen. Das sieht dann in etwa so aus …


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